Egal, welchen Weg Sie wählen –

wir gehen an Ihrer Seite!

Was wir für Sie tun können

Bei uns profitieren Sie von jahrzehntelanger Erfahrung in der Abwicklung von kleinen, mittleren und großen Insolvenzverfahren. Ich berate und begleite Sie, wenn Ihr Unternehmen in eine Krisensituation gerät. Damit ein Insolvenzantrag vermieden werden kann, ist eine finanz- oder leistungswirtschaftliche Sanierung erforderlich. Dabei kann ich Sie unterstützen und die richtigen Wege aufzeigen. Lässt sich eine Insolvenz nicht vermeiden, wollen Sie vielleicht ein Verfahren in Eigenverwaltung durchführen und auf diese Weise vermeiden, dass ein Insolvenzverwalter „das Ruder übernimmt“. In diesen Fällen kann ich an Ihrer Seite entweder in der Geschäftsführung oder als CRO das Verfahren vorbereiten und mit Ihnen durchführen. Als erfahrener und praxisorientierter Sachwalter arbeite ich außerdem mit Ihrem Berater zusammen – gewiss ganz ohne eigenes Interesse daran, dass das Eigenverwaltungsverfahren in ein Regelinsolvenzverfahren übergeleitet wird. Mein Ziel ist Sanierung!

Unsere Leistungen

Beratung des Unternehmers in der Krise

Kommt ein Unternehmen in Insolvenznähe, sind zahlreiche Risiken zu beachten, die vor allem der Geschäftsleiter zu tragen hat. Immer wieder ist festzustellen, dass Gesellschafter und Geschäftsleiter falsche Vorstellungen von den Haftungsrisiken bei einer GmbH, GmbH & Co. KG oder AG haben. Zwar haftet dem Grunde nach nur die Gesellschaft mit ihrem Vermögen und ein Durchgriff auf das Vermögen des Gesellschafters und/oder Geschäftsleiters ist nicht möglich. Eine Krisensituation verlangt jedoch von den handelnden Personen die Beachtung besonderer Regeln, die sie bislang nicht berücksichtigen mussten. Kennt man diese Regelungen nicht, droht im Falle eines Scheiterns der Sanierung die Haftung des Geschäftsleiters mit seinem Privatvermögen. Nicht selten geraten Geschäftsführer und Vorstände aus diesem Grund ebenfalls in eine Insolvenz. Das muss nicht sein! Wir informieren Sie über die möglichen Fallstricke.

Wissen Sie zum Beispiel ...

  • wie Sie eine Zahlungsunfähigkeit Ihrer Gesellschaft nach der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) ermitteln, und wie Sie den richtigen Zeitpunkt für eine Insolvenzantragstellung nicht verpassen?
  • welche Dokumentation notwendig ist, damit Sie eine Strafbarkeit wegen Insolvenzverschleppung vermeiden?
  • wie Sie den Konflikt lösen, wenn Sie einen Insolvenzantrag stellen müssen, aber die Jahresabschlüsse noch nicht fertiggestellt sind?
  • was der BGH mit der sog. „Bugwellentheorie“ meint?
  • wie die Warenkreditversicherer auf eine sich verschlechternde Liquidität Ihres Unternehmens reagieren?
  • dass sich das Verhalten der Lieferanten verändert, wenn eine Liquiditätskrise eintritt, und wie man darauf am besten reagiert?
  • wie Sie mit den Kreditinstituten umgehen müssen, damit diese Ihnen auch in der Krise die Treue halten?
  • woran die Kreditinstitute als erstes denken, wenn sich bei Ihnen eine Krise abzeichnet?
  • dass ab dem Eintritt der Zahlungsunfähigkeit der Einzug einer Kundenforderung auf ein debitorisch geführtes Konto als „Zahlung an die Bank“ behandelt wird und der Geschäftsführer dafür persönlich haftbar gemacht werden kann?
  • dass es in der Krise einen Unterschied machen kann, ob Sie nur die Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung, nur die Arbeitgeberanteile oder beides bezahlen?

Statt ängstlich auf die Risiken zu schauen, sollen Sie sich darauf konzentrieren können, dass es gar nicht erst zur Insolvenz kommt! Denn eins können wir nicht so gut wie Sie: die Chancen einer Sanierung des Unternehmens ausloten, seine Marktberechtigung unter Beweis stellen und die Weichen für Erfolg stellen. Wir sind nicht der „bessere“ Unternehmer! Aber zusammen können wir dafür Sorge tragen, dass die womöglich vorhandenen Reorganisationschancen richtig genutzt und eingesetzt werden.

Insolvenzverfahren

Wenn trotz aller Bemühungen ein Insolvenzverfahren eingeleitet werden muss, mache ich Ihr Unternehmen „fit für die Insolvenz“. Ich setze mich dafür ein, dass der Betrieb nach Möglichkeit nicht geschlossen werden muss, dass nach Möglichkeit die Arbeitnehmer nicht abwandern, dass das Insolvenzgeld vorfinanziert wird und auch für den Insolvenzfall ausreichende Liquidität vorhanden ist, um einen Zusammenbruch zu vermeiden. Da ich selbst als Insolvenzverwalter tätig bin, kenne ich die entsprechenden Arbeitsweisen und weiß, welchen Regeln und Zielen ein vom Gericht bestellter Insolvenzverwalter folgt. Mit meiner Hilfe kann eine harmonische und am Sanierungsgedanken ausgerichtete Insolvenzabwicklung erfolgen.

Sie wünschen sich ein Schutzschirmverfahren mit Eigenverwaltung? Wenn es möglich ist, machen wir das! Siehe dazu Punkt „Schuldnerbegleitung in der Eigenverwaltung“.

Sie wollen das Unternehmen durch einen Insolvenzplan sanieren? Greifen Sie auf meine Erfahrungen zurück.

Gesetze und Regeln der Insolvenz missachten? Tut mir leid, dafür stehe ich nicht zur Verfügung!

Schuldnerbegleitung in der Eigenverwaltung

Wenn Sie anstelle eines Insolvenzverwalters Ihr Unternehmen selbst durch die Insolvenz führen möchten, ist die Eigenverwaltung das richtige Instrument für Sie! In der Eigenverwaltung übernimmt der Geschäftsleiter des Schuldnerunternehmens selbst die meisten Aufgaben, die ansonsten einem Insolvenzverwalter zufallen.

Die Unternehmensführung als Insolvenzverwalter unterscheidet sich maßgeblich von der Unternehmensführung außerhalb eines Eigenverwaltungsverfahrens. Denn im Schutzschirm- und Eigenverwaltungsverfahren gelten vorrangig die Regeln der Insolvenzordnung, an denen sich Ihr Handeln auszurichten hat. Bei Missachtung droht die persönliche Haftung des Geschäftsleiters. Dies hat der Bundesgerichtshof am 26. April 2018 entschieden (IX ZR 238/17).

Zur Einleitung und Durchführung eines Schutzschirm- und Eigenverwaltungsverfahrens ist es von Vorteil, die Geschäftsleitung durch einen erfahrenen Sanierungsgeschäftsführer zu verstärken. Das schafft Vertrauen bei den beteiligten Akteuren und hat den Vorzug einer klaren Trennung der Verantwortlichkeiten. Natürlich ist auch die beratende Begleitung eines Geschäftsführers sinnvoll. Welcher Weg in Ihrem Fall der bessere ist, besprechen wir gemeinsam.

Sachwaltung

Wenn Sie ein Schutzschirmverfahren mit Eigenverwaltung anstreben, bestellt das Gericht einen Sachwalter, der die Tätigkeit des eigenverwaltenden Schuldners überwacht, wobei der Geschäftsleiter des insolventen Unternehmens die Person, die die Rolle als Sachwalter übernehmen soll, bestimmen kann. Diese Funktion übernehme ich gerne für Sie!

Streben Sie ein Eigenverwaltungsverfahren ohne vorherigen Schutzschirm an, bestimmt das Gericht die Person des Sachwalters. Allerdings haben die im Gläubigerausschuss tätigen Gläubiger ein Mitspracherecht und stimmen sich mit dem Insolvenzgericht ab. In diesen Fällen schafft es Vertrauen, eine erfahrene und seriöse Person ins Spiel zu bringen, die für Transparenz und Ordnungsmäßigkeit der Verfahrensabwicklung steht. Als Sachwalter agiert man im besten Falle konsensual und bringt seine eigene Abwicklungserfahrung mit ein, damit der gewünschte Sanierungserfolg mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit auch eintritt. Die Tätigkeit des Sachwalters wird aus dem verwalteten Vermögen bezahlt, nachdem das Gericht eine Vergütung festgesetzt hat.

Dr. Andreas Ringstmeier
Fachanwalt für Insolvenzrecht


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